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Preisträger

Preisträger von 1997 bis 2019

Martin-Lehnert-Preisträger 2019

2019 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Annika Jebramcik, Universität Siegen, vergeben, die eine hervorragende Masterarbeit zum Thema “Solidarity, Love, and Motherly Care – Women’s Same-Sex Bonds in Shakespeare’s Plays” verfasst hat.

Martin-Lehnert-Preisträger 2018

2018 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Dr. T. Sofie Taubert, Universität zu Köln, vergeben, die eine hervorragende Dissertation zum Thema “Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine” verfasst hat.

Einen weiteren Martin-Lehnert-Preis erhielt Frau Regina Kaminski, Universität Kassel, für ihre hervorragende Examensarbeit zum Thema „Die Wirkung eines Theater Workshops zum Thema Shakespeare auf die Einstellung von Schülerinnen und Schülern“.

Martin-Lehnert-Preisträger 2017

2017 wurde der Martin-Lehnert Preis an Herrn Dr. Oliver Morgan (Genf) vergeben, der eine hervorragende Dissertation zum Thema “Turn-taking in Shakespeare ” verfasst hat.

Einen weiteren Martin-Lehnert-Preis erhielt Herr Jonas Kellermann (Berlin)  für seine hervorragende Masterarbeit zum Thema ““Think anon it lives”: Oscillating Perceptions in Shakespeare’s The Winter’s Tale”.

Martin-Lehnert-Preisträgerin 2016

2016 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Alexandra Portman (Köln) vergeben, die eine hervorragende Dissertation zum Thema “The time is out of joint – Shakespeares Hamlet in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien” verfasst hat.

Martin-Lehnert-Preisträgerin 2014

2014 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Elisa Leroy (München) vergeben, die eine hervorragende Magister-Arbeit zum Thema “Sprachmodelle in Shakespeares King Lear: Lektüre einer Sprach-Tragödie” verfaßt hat.

Martin-Lehnert Preisträgerin 2013

2013 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Emma Lesley Depledge (Genf) vergeben, die eine hervorragende Dissertation zum Thema “Shakespeare Alterations of the Exclusion Crisis, 1678-1682: Politics, Rape, and Authorship” verfaßt hat.

Martin-Lehnert Preisträgerin 2011

2011 wurde der Martin-Lehnert Preis an Frau Friederike Schmiga (Freiburg) vergeben, die eine hervorragende Magisterarbeit zum Thema “Unnatural and Unconventional Liaisons in Renaissance Drama” verfaßt hat.

Martin-Lehnert Preisträger 2010

2010 wurden zwei erste Preise vergeben. Sie gingen an die Abschlussarbeiten von Kareen Klein (Genf) und Lukas Lammers (FU Berlin).

Kareen Klein unternimmt ein Editionsprojekt. Unter dem Titel „’Die Liebe hats gethan’: Edited passages of the seventeenth-century German Shakespeare adaptation Romio und Julieta“ gilt ihr Interesse dem Text einer deutschen Romeo and Juliet-Version aus dem frühen 17. Jahrhundert – die Titelfiguren darin heißen Romio und Julieta –, ein Spieltext also, der aus dem Repertoire einer jener Wandergruppen stammt, die Shakespeares Erfolgstragödien für ihr Publikum übersetzten, aufbereiteten, teilweise umschrieben, d.h. den Bedürfnissen oder Interessen einer anderen Theaterkultur anpassten, in jedem Fall jedoch sehr viel für die frühe Verbreitung und Popularisierung von Shakespeares Werk im europäischen Kontext beitrugen. International recht bekannt und oftmals zitiert ist eine deutsche Hamlet-Version aus genau diesem Zusammenhang mit dem Titel Der bestrafte Brudermord. Wenig bekannt und international auch in Fachkreisen kaum zugänglich jedoch ist die genannte Romeo und Julia-Bearbeitung, was u.a. ganz schlicht daran liegen dürfte, dass bislang keine einzige englischsprachige Übersetzung dieses Stücktexts vorliegt (und nur wenige britische oder amerikanische Shakespeare-Forscher überhaupt deutsch lesen). Eine solche zu erstellen, sie mit einer gründlichen Edition des deutschen Spieltexts zu verbinden und daraus Erkenntnisse zu den Seh- und Spielgewohnheiten, den Bühnenkonventionen und Publikumsinteressen der deutschen Theaterkultur im 17. Jahrhundert zu gewinnen, ist das Vorhaben von Kareen Klein. Für die Master-Thesis, die wir heute auszeichnen, hat sie zentrale Passagen dieses Vorhabens ausgewählt und ausgearbeitet; für die Dissertation, die sie derzeit erstellt, wird eine vollständige Edition, Übersetzung und Kommentierung des gesamten Stücks erarbeitet.

Lukas Lammers unternimmt unter dem Titel „World and Stage: King Richard II and the Performance of History on the Elizabethan Public Stage“ eine sehr subtile, kenntnisreiche und komplexe Textlektüre eines einzigen Stücks, nämlich des Historiendramas Richard II. In ebenso eingehender wie eindringlicher Weise wird dieses große history play Szene für Szene und Akt für Akt geduldig erschlossen und dabei, wie man als Leser mit Verblüffung wie echtem Gewinn feststellt, auf ganz neue Weise wieder ganz neu spannend. Lammers’ Augenmerk liegt durchweg auf der besonderen Situation des Theaterspielens, die sich stets zwischen Rollenfiktion und Aufführungsrealität ansiedelt und just in diesem Drama mit ungeheurer Raffinesse durch- und ausgespielt wird. Diese Dualität produktiv auszumessen und gerade auch für das Historiendrama, das ja immer auch – und ganz besonders in Richard II – ein hochpolitisches Feld gestaltet, zur konsequenten Deutungsanleitung zu machen, ist das eigentliche Ziel der Arbeit. Sie untersucht den vielfachen Wechsel im Theatertext zwischen unmittelbarem Einbezug des Publikums in das Geschehen und seiner Distanzierung ebenso wie zwischen der Konstruktion einer fiktionalen Welt auf der Bühne und der metadramatischen Reflexion dieser Fiktion. Auf diese Weise findet eine besondere Auseinandersetzung mit Geschichte und Geschichtsschreibung statt, die zugleich verdeutlich, wie sich das Historiendrama von erzählenden Geschichtswerken wie den Chronicles, die seine Quellen waren, unterscheidet. Diese Arbeit bietet damit eine neue Antwort auf die alte Grundsatzfrage: Was kann das Theater?

Martin-Lehnert Preisträgerin 2009

Der Lehnert-Preis 2009 ging an Katrin Tüstedt für ihre Dissertation „Sea-change of Romance: Shakespeares Tempest und das Umschlagen von Tragödie in Komödie“.

Martin-Lehnert Preisträger 2008

Der Lehnert-Preis 2008 ging an Philipp Hinz für seine Magister-Arbeit mit dem Titel: „Shakespeare beyond the cinematic margins: An analysis of three contemporary film adaptations of Macbeth and Othello from India and Madagascar“.

Martin-Lehnert Preisträger 2007

Der Martin-Lehnert Preis 2007 ging an Björn Quiring (Viadrina, Frankfurt O.) für seine Dissertation zum Thema: „Shakespeares Fluch: Die Aporien ritueller Exklusion in drei Königsdramen der englischen Renaissance“.

Martin-Lehnert Preisträgerin 2006

Der Martin-Lehnert Preis des Jahres 2006 wurde an Claudia Richter (Freie Universität Berlin) verliehen. Ihre Arbeit trägt den Namen „The Aesthetics of Violence in the Drama of Christopher Marlowe“.

Martin-Lehnert Preisträger 2003

Drei erste Preise:

Isabel Karremann, Dreieckskonstellationen im englischen Drama um 1600: Verhandlungen von Homosozialität, Erotik und Macht in ausgewählten Tragödien, (Magisterarbeit, Universität München, bei Ina Schabert).

Jan Stephan Schmieding (Oberhausen), Tragical Mirth: Vier Elisabethanische  und Jakobäische Tragödien auf der Bühne des neuen Globe Theatre in London, (Magisterarbeit, Universität Bonn, bei Dieter Mehl).

Tanja Tepelmann, Tod und Bestattungsbrauchtum bei Shakespeare und seinen Zeitgenossen, (Magisterarbeit, Universität München, bei Helmut Castrop). Die  Arbeit ist 2002 als Buch in den „Innsbrucker Beiträgen zur Kulturwissenschaft“ erschienen.

Martin-Lehnert Preisträger 2001

Erster Preis:

Christoph Peter Clausen (Detmold), Otello und Othello: Verdis Oper und ihre Beziehungen zu Shakespeares Bühnenstück.

Zwei zweite Preise:

Susan Gürber (Basel), Between Page and Stage: The auxilliary discourse in the Royal Shakespeare company’s theatre programmes for King Lear.

Andree Oehm (Bonn) für seine Übersetzung und Inszenierung von Shakespeares Much Ado About Nothing in das rheinische Platt unter dem Titel Vell Jedöhns wääje nüß.

Martin-Lehnert Preisträger 1999

Erster Preis:

Michael Keuchel, Shakespeare im Dritten Reich.

Zweiter Preis:

Pascal Ohlmann, Die Musik in Shakespeares Romanzen.

Eine dritte Arbeit wurde mit Anerkennung genannt:

Ute Quinkertz, Tillyards The Elizabethan World Picture (1943) – Rezeptionsgeschichte und Einschätzung aus heutiger Sicht.

Martin-Lehnert Preisträger 1997

Erster Preis:

Ina Habermann, Vexierbilder. Crossdressing im elisabethanischen und jakobäischen Theater.

Zweiter Preis:

Silke Meyer, Shakespeare in Weimar. Eine Untersuchung zur wissenschaftlichen Shakespeare-Rezeption in der DDR.

Sonderpreis:

Sabine Thürwächter für die Organisation der Kolloquien für Studierende in der Jahren der Zusammenführung der beiden Shakespeare-Gesellschaften.

 

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