Wieland begegnet Shakespeare
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„Wieland begegnet Shakespeare“ – Vortragsreihe in Weimar am 16.6., 30.6. und 14.7.

Zeit und Ort: jeweils 18 Uhr, Bücherkubus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

 

16.6. Christa Schuenke: Wielands Shakespeare – ein Fall von beredtem Schweigen

Warum hat Wieland bei seinem Shakespeare so viel weggelassen? Ein paar Gedanken zur Anwesenheit des Übersetzers im Abwesenden.
Christa Schuenke lebt in Berlin und ist seit 1978 als freie literarische Übersetzerin aus dem Englischen tätig. Ihre Publikationsliste verzeichnet über 180 Werke aller literarischen Genres, darunter zahlreiche Klassiker-Neuübersetzungen. Für ihre Übertragung sämtlicher Sonette von William Shakespeare erhielt sie 1997 den Wieland-Übersetzerpreis.

30.6. Prof. Norbert Greiner: Wielands “deutscher” Shakespeare im europäischen Kontext

Unter welchen poetologischen Vorzeichen und nach welchen Grundsätzen entstand Wielands Übersetzung? In welchem Verhältnis steht sie zu vergleichbaren Bemühungen in Europa? Wie wurde sie aufgenommen und wie wirkte sie auf das deutsche Literatur- und Theaterleben?
Prof. Dr. Norbert Greiner lehrte an den Universitäten Trier, Heidelberg, Hamburg und Wien. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Kulturgeschichte des Übersetzens, die englisch-deutschen Literaturbeziehungen und das britische Drama und Theater von der Shakespearezeit bis zur Gegenwart. Er war Vorstandsmitglied der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft (2005-2011), Mitherausgeber des Shakespeare Jahrbuchs (2006-2021), Mitherausgeber des Internationalen Handbuchs zur Übersetzungsforschung (Berlin, New York 2004-2011) und ist Mitherausgeber der Englisch-deutschen Studienausgabe der Dramen Shakespeares, in deren Rahmen er die Bände zu Much Ado About Nothing und Hamlet ediert hat und A Midsummer Night‘s Dream zum Druck vorbereitet.

14.7. Prof. Balz Engler: Wieland begegnet Shakespeare

Wie kam Wieland als noch junger Mann dazu, die erste Übersetzung aller Dramen Shakespeares zu wagen? Was zeichnet diese aus? Was machte seine Aufgabe schwierig, aber für seine Zeit auch besonders wichtig?
Balz Engler ist Professor emeritus für Englische Literatur an der Universität Basel. Unter seinen Publikationen findet sich eine zweisprachige Ausgabe von Othello (mit eigener Prosa-Übersetzung), und Bücher über Shakespeare-Übersetzung und darüber, wie Shakespeare als Klassiker immer wieder neu geschaffen wird. Er ist der Initiant des HyperHamlet-Projekts, das dokumentiert, wie die Sprache dieses Stücks Teil unserer Kultur geworden ist.

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