Das berühmte schottische Stück von William Shakespeare, eines seiner blutrünstigsten, wirkt auch heute noch als beklemmender Spiegel politischer, wie psychologischer Machtdynamiken. Es zeigt, mit welcher ungebrochenen Wucht das Verlangen nach Macht einen Menschen in den inneren Abgrund treibt.
Sören Kneidl, Robin Gadermaier und Lukas Böck entfesseln Macbeth als radikalen Rauschzustand: ein Sturz in das Innere eines kriegstraumatisierten Menschen, dessen Gedankenwelt von Schuld, Gewalt und unstillbarem Machtverlangen durchdrungen ist.
Zwischen Schauspielsolo, Klangperformance, Livehörspiel und Konzert entsteht ein hybrider Theaterabend, in dem Musik, Sprache und Bild untrennbar ineinandergreifen. Ein intensives Psychodrama über die Verführung der Macht, die Unumkehrbarkeit von Gewalt und den Moment, in dem der Mensch im eigenen Abgrund verschwindet.
Macbeth ist am 19.11., 20.11. und 21.11. jeweils um 19:30 Uhr im Phönix:Saal zu sehen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Theaters, und einen Einblick erhalten Sie im Trailer